Schlüsselerlebnis - Eltern
Es hat klick gemacht! So richtig laut! Und zu verdanken habe ich es einer sehr interessanten und zugleich ungeplanten Diskussion mit dem Gott in Frankreich.
Eltern! Ich weiß nicht, inwiefern es Euch ähnlich geht, aber ich bin in letzter Zeit immer weniger beeindruckt/ überzeugt von deren Gedanken, Ansichten und v.a. Reaktionen. Vielleicht hätte der Prozess schon viel früher losgehen sollen, d.h. mit dem Auszug aus dem Elternhaus.
Aber selbst zur Jugendzeit, in der man sehr wohl verschiedene Ansichten hatte, war die gedankliche Einstellung eine andere als die jetztige. Irgendwie war man trotz des gelegentlichen Augenrollens über die elterlichen Entscheidungen doch immer der Meinung, dass Eltern einen stets an die Hand nehmen, neben einem stehen und man den Weg gemeinsam beschreitet.
Besser später als nie, aber ich habe HEUTE begriffen, dass man im schönen Mitt-Zwanziger-Alter längst nicht mehr unbedingt "nebeneinander steht". Man schaut zwar vielleicht in die gleiche Richtung, aber eigentlich läßt man die Eltern hinter sich, da man sich selbst viel schneller entwickelt. Es ist eher so, dass man sich eingestehen muß, dass man einer anderen Generation angehört.
Ich habe vor langer Zeit eingesehen, dass meine Eltern mit allem, was mit Technik und Computern zu tun hat, nichts am Hut haben. Aber das reicht bei weitem nicht aus. Es ist auch so, dass Eltern sich nicht mehr in gleicher Weise über die Dinge freuen, über die man sich selbst freut. Außerdem zeigen sie vielleicht nicht immer die Euphorie, die sie früher gezeigt hätten. Möglicherweise können sie sich nur noch schwer in das Leben des anderen versetzen und wer weiß, ob sie immer alles verstehen.
Wichtig zu erkennen ist aber auch, dass es längst nicht mehr die Eltern sind, die wie früher stets die richtigen Erklärungen geben bzw. Ratschläge erteilen. Ist es jetzt nicht oft so, dass man selbst der jenige ist, der erklärt? Manchmal sind deren Ratschläge - betrachtet man die Informationen, die man selber hat - irreführend oder einfach belanglos.
Fakt ist: Eltern nehmen einen nicht mehr an die Hand. Ja, sie sind für einen da, wann immer man Hilfe braucht, aber so ist ihre Rolle doch hintergründig geworden. Übersetzt hieße das, dass sie sehr wohl hinter einem stehen, aber nicht mit einem gehen. Und ich halte nach wie vor daran fest, dass deren Generation anders denkt und agiert und sie manche Dinge einfach anders einschätzen, vielleicht auch falsch. Ich finde, dass sie gerade aus diesem Grund nicht mehr die tragenden Persönlichkeiten sein können und die Beziehung Eltern - Kind demnach oberflächlicher wird! Ich glaube, erst wenn man DAS verstanden hat, sucht man nicht mehr danach, das festzuhalten, was schon längst überholt ist.
Eltern! Ich weiß nicht, inwiefern es Euch ähnlich geht, aber ich bin in letzter Zeit immer weniger beeindruckt/ überzeugt von deren Gedanken, Ansichten und v.a. Reaktionen. Vielleicht hätte der Prozess schon viel früher losgehen sollen, d.h. mit dem Auszug aus dem Elternhaus.
Aber selbst zur Jugendzeit, in der man sehr wohl verschiedene Ansichten hatte, war die gedankliche Einstellung eine andere als die jetztige. Irgendwie war man trotz des gelegentlichen Augenrollens über die elterlichen Entscheidungen doch immer der Meinung, dass Eltern einen stets an die Hand nehmen, neben einem stehen und man den Weg gemeinsam beschreitet.
Besser später als nie, aber ich habe HEUTE begriffen, dass man im schönen Mitt-Zwanziger-Alter längst nicht mehr unbedingt "nebeneinander steht". Man schaut zwar vielleicht in die gleiche Richtung, aber eigentlich läßt man die Eltern hinter sich, da man sich selbst viel schneller entwickelt. Es ist eher so, dass man sich eingestehen muß, dass man einer anderen Generation angehört.
Ich habe vor langer Zeit eingesehen, dass meine Eltern mit allem, was mit Technik und Computern zu tun hat, nichts am Hut haben. Aber das reicht bei weitem nicht aus. Es ist auch so, dass Eltern sich nicht mehr in gleicher Weise über die Dinge freuen, über die man sich selbst freut. Außerdem zeigen sie vielleicht nicht immer die Euphorie, die sie früher gezeigt hätten. Möglicherweise können sie sich nur noch schwer in das Leben des anderen versetzen und wer weiß, ob sie immer alles verstehen.
Wichtig zu erkennen ist aber auch, dass es längst nicht mehr die Eltern sind, die wie früher stets die richtigen Erklärungen geben bzw. Ratschläge erteilen. Ist es jetzt nicht oft so, dass man selbst der jenige ist, der erklärt? Manchmal sind deren Ratschläge - betrachtet man die Informationen, die man selber hat - irreführend oder einfach belanglos.
Fakt ist: Eltern nehmen einen nicht mehr an die Hand. Ja, sie sind für einen da, wann immer man Hilfe braucht, aber so ist ihre Rolle doch hintergründig geworden. Übersetzt hieße das, dass sie sehr wohl hinter einem stehen, aber nicht mit einem gehen. Und ich halte nach wie vor daran fest, dass deren Generation anders denkt und agiert und sie manche Dinge einfach anders einschätzen, vielleicht auch falsch. Ich finde, dass sie gerade aus diesem Grund nicht mehr die tragenden Persönlichkeiten sein können und die Beziehung Eltern - Kind demnach oberflächlicher wird! Ich glaube, erst wenn man DAS verstanden hat, sucht man nicht mehr danach, das festzuhalten, was schon längst überholt ist.

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